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Sonderausstellung Karl Leisner


2014 - Karl Leisner (1915-1945) . Märtyrer und Seliger

„... aber zwingen lass ich mich nicht, denn ich bin frei.“

10. Dezember 2014 bis 28. Juni 2015

Den 100. Geburtstag und den 70. Todestag von Karl Leisner nahm das StiftsMuseum zum Anlass, mit einer Ausstellung an Leben und Wirken des am Niederrhein geborenen Seligen zu erinnern. Der Priesteramtskandidat, der sich in der katholischen Jugendarbeit engagiert hatte, wurde denunziert, von den Nazis verhaftet und im KZ Dachau inhaftiert. Seine beispielhafte Lebensführung und Haltung führten zur Seligsprechung 1996. Gezeigt wurden etwa seine Tagebücher sowie das er bei seiner heimlichen Primiz im KZ Dachau getragen hat. Informationstafeln mit Fotos und Texten setzten das Leben Karls Leisner in Bezug zu den historischen Ereignissen seiner Zeit. Ein besonderer Ansporn, die Leisner-Ausstellung zu realisieren, lag in der Tatsache, dass im Jahr 2013 wichtige Objekte und Dokumente aus dem Nachlass Leisners an das StiftsArchiv Xanten übergeben wurden. Besondere Aufmerksamkeit unter den Besuchern erregte die Sammlung der kunstvoll gestalteten Handpuppen, die Karl Leisner als junger Mann im Spiel mit Jugendgruppen nutzte.

Aktuelles

Karl Leisner starb als 30jähriger wenige Monate nach der Befreiung aus dem KZ Dachau. Was wir von seinem kurzen Leben wissen, beeindruckt die Menschen bis heute. Dr. Moisei Boroda hat Musik, Texte und Bilder zu einem Gedenkabend komponiert.

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An den närrischen Tagen ist das StiftsMuseum wie folgt für Sie geöffnet...

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Am Sonntag, den 8. März 2020 Offene Gästeführung um 14.30 Uhr.

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Die 17. Ausgabe der StiftsZeitung Xanten ist da! Hauptthema ist das Projekt "Erzähl mal!"-Zeitreise der Generationen

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