Sonderausstellungen

„Goldene Heilige zu Gast in Xanten“

Altarfiguren mit bewegter Geschichte

Sonderausstellung seit 7. März 2018

Das StiftsMuseum Xanten beherbergt derzeit besondere Schätze spätmittelalterlicher Schnitzkunst. Es handelt sich um 14 Heiligenfiguren eines Altarschreins aus der Zeit um 1440. Dieser Schrein bildete über 400 Jahre lang das Herzstück des Hochaltars in der Klosterkirche der Zisterzienser-Abtei Kloster Kamp (Kamp-Lintfort). Mitte des 19. Jahrhunderts gelangten die Figuren in die Pfarrkirche St. Peter Rheinberg. Als Leihgabe der Kirchengemeinde St. Peter Rheinberg sind sie seit März 2018 im StiftsMuseum Xanten ausgestellt.
Sonderführungen zu den Rheinberger Altarfiguren sind buchbar.

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Nachgestellt - nachempfunden

Schüler inszenieren biblische und historische Szenen

11. November 2018 bis 3. März 2019

Ein besonderes Fotoprojekt realisierten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 des Stiftsgymnasiums Xanten im Herbst 2017. Sie schlüpften in historische und biblische Rollen und stellten Statuen, Gruppen und Gemälde aus dem Xantener Dom und dem StiftsMuseum nach. Die so erstellten Inszenierungen fotografierten sie. Das StiftsMuseum stellt eine Auswahl dieser fotografischen Inszenierungen aus – und zwar verteilt im gesamten Museum. Der Clou: Die Inszenierungen werden jeweils neben das nachgestellte Originalkunstwerk positioniert.

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Alle Jahre wieder...

Highlights aus der Kevelaerer Krippensammlung in Xanten

4. November 2018 bis 3. Februar 2019

Der bildlichen Darstellung des Christuskindes in der Krippe widmete sich eine Studioausstellung im StiftsMuseum Xanten im Winter 2018/2019. Acht kunstvolle und teilweise sehr kostbare Weihnachtskrippen aus unterschiedlichen Epochen und Künstlerwerkstätten waren zu sehen. Es handelte sich um Leihgaben aus dem Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V. Kevelaer. Die Präsentation der kostbaren Krippen erfolgte in speziell angefertigten Vitrinen. Die Klever Künstlerin Maren Felicitas Rombold schuf als Panoramen für das heilige Geschehen stimmungsvolle Bühnenbilder.

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Gesichter Xantener Juden

Kunstvolle Stelen erinnern an Opfer der Shoah

14. Februar bis 19. August 2018

Im Rahmen eines Kunstprojektes erinnern Schülerinnen der Klasse 10 der Marienschule Xanten an Xantener Juden und ihr tragisches Schicksal. Angeleitet durch ihre Kunstlehrerin Eva Mesmann und die Künstlerin Laula Plaßmann gestalteten die Schülerinnen 22 kunstvolle Stelen und gaben den jüdischen Bürgern Xantens ein Gesicht. Das StiftsMuseum Xanten stellte diese Erinnerungsstelen in einer Sonderausstellung aus.

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ars liturgica

Zeitgenössische Künstlerentwürfe für ein Vortragekreuz

9. April bis 2. Juli 2017 

Das StiftsMuseum Xanten zeigte im Sommer 2017 die Sonderausstellung „ars liturgica“. Zu sehen waren die Ergebnisse des im Jahr 2015 im Bistum Essen gestarteten Wettbewerbs „ars liturgica III“ zur Gestaltung eines Vortragkreuzes. Bereits zum dritten Mal wurden Künstler eingeladen, Entwürfe zu Sakralobjekten zu gestalten.

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Glückstagebücher

Kunstwerke von Schüler/innen des Xantener Stiftsgymnasiums

6. November 2016 bis 29. Januar 2017

Erstmalige zeigte das StiftsMuseum Xanten im Winter 2016/2017 Kunstwerke von Schüler/innen des Xantener Stiftsgymnasiums. Für ihre „Glückstagebücher“ hatten sie originelle Einbände gestaltet. Dabei ließen sich die jungen Künstler von der historischen Buchkunst in unserer StiftsBibliothek Xanten inspirieren. Zu sehen waren etwa 30 überaus kreative und phantasievolle Tagebücher rund um das alltägliche Glück.

Fromme Sachen

Religiöse Kultgegenstände aus niederrheinischen Privathäusern

27. November 2015 bis 1. Mai 2016

Im Mittelpunkt der Ausstellung „Fromme Sachen“ standen religiöse Kultgegenstände aus niederrheinischen Privathäusern - damit fokussierte das Museum erstmals eine wenig bekannte, private Seite religiöser Kultur am Niederrhein und machte sie einem breiten Publikum zugänglich. Kostbare Museumsstücke begegneten dem, was den Menschen „heilig“ ist - ein spannender Dialog! Die Inszenierung der Ausstellungsstücke erfolgte inmitten eigens produzierter Bühnenbilder. Zur Ausstellung erschien ein umfangreiches Leseheft mit spannenden Geschichten zu den beigesteuerten „Frommen Sachen“.

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Karl Leisner (1915-1945)

„... aber zwingen lass ich mich nicht, denn ich bin frei.“

10. Dezember 2014 bis 28. Juni 2015

Den 100. Geburtstag und den 70. Todestag von Karl Leisner nahm das StiftsMuseum zum Anlass, mit einer Ausstellung an Leben und Wirken des am Niederrhein geborenen Seligen zu erinnern. Der Priesteramtskandidat wurde denunziert, von den Nazis verhaftet und im KZ Dachau inhaftiert. Gezeigt wurden seine Tagebücher sowie das Gewand, das er bei seiner heimlichen Primiz im KZ Dachau getragen hat. Informationstafeln mit Fotos und Texten setzten das Leben Karls Leisner in Bezug zu den historischen Ereignissen. Besondere Aufmerksamkeit unter den Besuchern erregte die Sammlung der kunstvoll gestalteten Handpuppen, die Karl Leisner als junger Mann im Spiel mit Jugendgruppen nutzte.

WeltZeitReise

Die Schedelsche Weltchronik von 1493

4. Dezember 2013 bis 11. Mai 2014

Die Ausstellung „WeltZeitReise“ bot seltene Einblicke in das berühmte Nürnberger Liber Chronicarium des Hartmann Schedel, besser bekannt als „Schedelsche Weltchronik“.  Originalblätter aus verschiedenen Ausgaben der Weltchronik wurden kombiniert mit ausgesuchten Urkunden, Büchern und Grafiken aus der Sammlung des StiftsMuseums, des StiftsArchivs und der StiftsBibliothek. Im Zentrum standen vier großartige Stadtansichten von Köln, München, Rom und Konstantinopel, der komplette Zyklus der Schöpfungsgeschichte, Einzelblätter mit Darstellungen historischer Persönlichkeiten wie Propheten, Päpsten und Bischöfen sowie zwei wertvolle Komplettausgaben der Chronik.

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