Das Xantener StiftChapter of St. Victor

Das Xantener Stift

Über den Zeitraum von etwa tausend Jahren existierte in Xanten das Kanoniker-Stift St. Viktor. Von der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts an feierten die Stiftsherren Gottesdienste und sorgten für das Andenken an den Märtyrer Viktor. An dessen legendären Begräbnisort hatte zunächst eine Gedächtnisstätte (Ende 4. Jahrhundert) gestanden. Diese wurde nach und nach durch Neu- und Erweiterungsbauten ersetzt. Die Stiftsherren errichteten hier bereits vor der Mitte des 9. Jahrhunderts eine imposante dreischiffige Basilika.

Die Stiftsgemeinschaft wurde größer und vornehmer, der Grundbesitz wuchs stetig: Die Besitzungen reichten bald vom Land an Maas und Waal in den heutigen Niederlanden bis ins Ruhrgebiet.

Im Jahr 1263 legte Propst Friedrich von Hochstaden, Bruder des Kölner Erzbischofs Konrad von Hochstaden, den Grundstein für den Neubau von Chor und Kirchenschiff in den damals hochaktuellen französisch-gotischen Formen. Die neue fünfschiffige Basilika wurde 1519 fertiggestellt.

Das StiftsMuseum befindet sich in den historischen Räumen des einstigen Viktorstifts am Kreuzgang. Ursprünglich dienten diese größtenteils als Kellnerei und Stiftsschule.

Impressionen

Aktuelles

"Lesen nährt den Geist" wusste schon Seneca. Lesenahrung gibt es im StiftsMuseum Xanten reichlich zu finden. Gelegenheit zur kostenlosen Probe am Samstag, den 25. November von 14.00 bis 16.30 Uhr.

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Das StiftsMuseum zeigt im Jahr 2017 einzelne "Fundstücke" zum Thema Reformation. Zur Zeit zwei Porträtkupferstiche der Anführer der Wiedertäufer von Münster. Das Museum präsentiert diese Serie in Zusammenarbeit mit der Kirchenzeitung „Kirche+Leben“.

 

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Herbstzeit, dunkle Zeit. An Halloween kann man gruseligen Gestalten begegnen. Im StiftsMuseum Xanten geht es am 4. November um 17 Uhr ebenfalls phantasievoll oder rätselhaft zu...

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Super Jazz Quartett begeisterte im Museumshof: StiftsMuseum feierte Viktorfest mit Live-Jazz

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