Das Xantener StiftChapter of St. Victor

Das Xantener Stift

Über den Zeitraum von etwa tausend Jahren existierte in Xanten das Kanoniker-Stift St. Viktor. Von der 2. Hälfte des 8. Jahrhunderts an feierten die Stiftsherren Gottesdienste und sorgten für das Andenken an den Märtyrer Viktor. An dessen legendären Begräbnisort hatte zunächst eine Gedächtnisstätte (Ende 4. Jahrhundert) gestanden. Diese wurde nach und nach durch Neu- und Erweiterungsbauten ersetzt. Die Stiftsherren errichteten hier bereits vor der Mitte des 9. Jahrhunderts eine imposante dreischiffige Basilika.

Die Stiftsgemeinschaft wurde größer und vornehmer, der Grundbesitz wuchs stetig: Die Besitzungen reichten bald vom Land an Maas und Waal in den heutigen Niederlanden bis ins Ruhrgebiet.

Im Jahr 1263 legte Propst Friedrich von Hochstaden, Bruder des Kölner Erzbischofs Konrad von Hochstaden, den Grundstein für den Neubau von Chor und Kirchenschiff in den damals hochaktuellen französisch-gotischen Formen. Die neue fünfschiffige Basilika wurde 1519 fertiggestellt.

Das StiftsMuseum befindet sich in den historischen Räumen des einstigen Viktorstifts am Kreuzgang. Ursprünglich dienten diese größtenteils als Kellnerei und Stiftsschule.

Impressionen

Aktuelles

Orkanwarnung in NRW

Das StiftsMuseum Xanten hat heute, Donnerstag, den 18. Januar 2018 ab 12.30 Uhr aus Sicherheitsgründen für Besucher geschlossen.

Wir bitten um Verständnis.

Ab morgen, Freitag, den 19. Januar öffnet das Museum wieder zur gewohnten Zeit um 10 Uhr.

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Am Samstag, den 27. Januar 2018 kann jeder Interessierte im Lesesaal des StiftsMuseums nach Herzenslust lesen. Von 14.00 bis 16.30 Uhr stehen rund 25.000 Bücher zum Blättern, Schmökern und Lesen zur Verfügung.

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"Ich gebe, damit du gibst" beschreibt das Prinzip eines Gabentausches. Kleriker beten für den Schenker der ihnen als Gegengaben materielle Zuwendungen aller Art übergibt. Etwa sakrale Kunstwerke oder Ländereien und Güter. Im StiftsMuseum gibt es beeindruckende Beispiele für solche Stiftungen.

 

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Das StiftsMuseum zeigt im Jahr 2017 einzelne "Fundstücke" zum Thema Reformation. Zur Zeit zwei Porträtkupferstiche der Anführer der Wiedertäufer von Münster. Das Museum präsentiert diese Serie in Zusammenarbeit mit der Kirchenzeitung „Kirche+Leben“.

 

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