Das StiftsMuseum Xanten
ermöglicht seinen Besuchern mit der Eröffnung am 14. Mai 2010 eine spannende Reise durch die Zeit: Von den Römern über das Mittelalter und das Gründungsjahr des St. Viktor-Stiftes um 800 bis zur Auflösung in der frühen Neuzeit, Anfang des 19. Jahrhunderts unter napoleonischer Herrschaft.
Der neue kulturelle Mittelpunkt der Region Niederrhein ist ein modernes Museum mit historischen Räumlichkeiten. Geschichts- und Kultur-Interessierte jeden Alters und Wissenschaftler aus der ganzen Welt können in diesem lebendigen und faszinierenden Museum die Wege der ehemaligen Stiftsherren beschreiten und dabei Geschichte erleben.

Das Ensemble
Durch seine über die Jahrhunderte gewachsene Ausstattung stellt der Xantener Dom ein einzigartiges Gesamtkunstwerk dar.
Der Kirchenschatz der ehemaligen Stiftskirche bewahrt zahlreiche Werke von Wert und großer europäischer Bedeutung: Reliquiare, liturgische Geräte, Paramente, Skulpturen und Gemälde vom 6. bis zum 19. Jahrhundert erzählen vom kirchlichen Leben vergangener Epochen.
Im neuen StiftsMuseum Xanten werden diese einzigartigen Kulturschätze nun erstmalig in großem Umfang einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das StiftsArchiv,
das dem Museum angeschlossen ist, beherbergt über 5.000 Urkunden und mehrere Tausend Akten, deren Ursprünge bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.
Sie ermöglichen spannende Einblicke in die kirchengeschichtliche, politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung der niederrheinischen Territorien und angrenzenden Länder und Regionen.

Die StiftsBibliothek,
die sich in den historischen Räumlichkeiten über dem Westflügel des
Kreuzganges befindet, zählt rund 13.000 Bücher aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, 450 kostbare Inkunabeln, darunter z. B. die Weltchronik des Hartmann Schedel aus dem Jahre 1493 (Nürnberg).

So erzählt das einzigartige Ensemble aus StiftsMuseum, StiftsArchiv und StiftsBibliothek die über tausendjährige und zugleich sehr lebendige Geschichte des Xantener St. Viktor-Stiftes.



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